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Unser Buchtipp der Woche:
Ein Mord geschieht im Florenz des 16. Jahrhunderts. Das Opfer: Der Maler Pontormo, der gerade ein großes Fresko in der Kapelle von San Lorenzo
fertigstellt. Herzog Cosimo de`Medici beauftragt Giorgio Vasari, seien Vertrauten, selbst Maler und Autor der bekannten Maler-Biographien, mit den Ermittlungen.
Ein Geflecht aus Verschwörungen, Intrigen, Eifersüchteleien und menschlichen Abgründen tut sich auf.
Laurent Binet, der für Perspektiven den französischen „prix du roman historique“ bekam, läßt die Betroffenen alle aus ihrer Sicht erzählen. Er wählt dafür die gute alte Form des Briefromans.
Brief auf Brief werden wir tiefer verstrickt in die Wirrnisse einer rätselhaften, künstlerisch äußerst produktiven Zeit in Florenz, einem der Brennpunkte der damaligen Welt.
Aber auch die Königin von Frankreich, Katharina de‘ Medici, und Michelangelo in Rom steuern ihre Sicht der Dinge bei und beeinflußen mit ihren Briefen das Geschehen in der Arnostadt. Sie alle datieren aus dem Jahr 1557, künstlerisch also die Übergangszeit von der Renaissance zum Manierismus und wurden vom Autor als Konvolut in einem Antiquariat erstöbert.
Si non e vero ….
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